Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

4/4: «Schattenschnitt» von Sunil Mann - Premiere Die indische Mafia hat in Zürich erneut zugeschlagen: Der Sexgott hat Manju entführt und will «den Film». Den würde ihm Vijay gerne geben, wenn wer nur wüsste, um welchen Film es sich handelt! Dank Mirandas gutem Karma erwischen die zwei gerade noch den Flieger zurück nach Zürich.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Jeder kommt ins Schicklgruber (1/3) Von Marcy Kahan Jüdische Erinnerungen an Wien Übersetzung aus dem Amerikanischen: Moshe Kahn Nathan Waterstone: Johann Nikolussi Onkel Lou Wasserstein: Peter Uray Sadie, die Witwe Mendelson: Louise Martini Jerome, Taxifahrer: Jaromir Borek Eduard Schicklgruber, jung: Georg Schuchter Eduard Schicklgruber, alt: Rudolf Wessely Ferner wirken mit: Dominik Castell, Heinz Trixner, Fritz Hammel und Albert Fortell Regie: Thomas Werner Produktion: WDR 1997 Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Meine geniale Freundin (1/4) Neapolitanische Saga Von Elena Ferrante Aus dem Italienischen von Karin Krieger Komposition: Ulrike Haage Bearbeitung und Regie: Martin Heindel BR 2020 Ursendung Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Die figurenreiche Roman-Tetralogie von Elena Ferrante - im deutschsprachigen Raum auch Neapolitanische Saga genannt - erzählt die Geschichte der Freundschaft von Lila und Lenù, zweier Kinder, Mädchen und Frauen, zweier Liebender, zweier Rivalinnen. Es ist eine lebenslange Freundschaft, die aus der Perspektive von Lenù, wie Elena Greco von ihrer Familie und ihren Freunden gerufen wird, geschildert wird. Das Leben der von ihr bewunderten Lila sowie das gemeinsame Aufwachsen im Rione, einem Armeleuteviertel Neapels, mit seinem Geflecht an familiären und nachbarschaftlichen Verbindungen, seinen Abhängigkeiten, den oberflächlichen Streitereien, den offensichtlichen und den verborgenen Grausamkeiten, bilden dabei ihren konstanten Bezugspunkt. Von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart wird die Entwicklung der beiden so verschiedenen Frauen beschrieben, die aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Begabungen aus dem sozialen Gefüge des Rione herausstechen und doch in ihm verhaftet bleiben. Während es der eher ängstlichen und fleissigen Elena gelingt, sich zumindest äusserlich aus dem Rione heraus zu lernen, zu arbeiten und zu schreiben, wird die geniale und furchtlose Lila ihn zeitlebens nicht verlassen. Hier ist jeder mit jedem verbunden und die Menschen scheinen sich oft wie ferngesteuerte Marionetten an unsichtbaren Fäden durch dieses Viertel zu bewegen. Von der gemeinsamen Schulzeit über Lilas frühe Hochzeit mit einem aufstrebenden Lebensmittelhändler, immer wieder wirken im Hintergrund Kräfte und Zusammenhänge, die die reflektierende Lenù oft erst im Rückblick begreift. So sind Ferrantes Neapel-Romane zwar auch große Coming-of-Age-Literatur, doch führen sie tief hinein in gesellschaftspolitischen Themen: Es geht um den Einfluss der Camorra in Neapel, um Gewalt und um den Kampf um ein selbstbestimmtes Leben. Ferrante spannt leichthändig einen Bogen über die europäische Geschichte der Nachkriegszeit mit ihren vielfältigen Brüchen und politischen Herausforderungen. Das Thema Chancengleichheit - sowohl zwischen den Geschlechtern als auch den sozialen Schichten, die Aufarbeitung der Traumata faschistischer Diktaturen in Europa, die Zeit der Studentenbewegung in den 1960er Jahren, all dies wird angesprochen anhand der beiden miteinander verwobenen Einzelschicksale der Freundinnen Elena Greco und Lila Cerullo. Der erste Teil, Meine geniale Freundin, umfasst Kindheit und frühe Jugend.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Besser gleich ins Herz

von Alexander Moltschanow Es gibt so Tage, da scheint alles schief zu laufen. Andrej steckt in der Falle. Er hat beim Kartenspiel gegen Seka verloren. Ausgerechnet gegen Seka, der nicht nur das Glück im Spiel gepachtet zu haben scheint, sondern auch jede Schlägerei gewinnt. Nun soll Andrej für Seka andere Schulden eintreiben, bei Maronow, der sich in sein Dorf verkrochen hat. Und ihn notfalls umlegen, wenn der nicht zahlen will. Damit Andrej sich nicht auch aus dem Staub macht, gibt Seka ihm seine Freundin Oksana mit. Mit einem Messer in der Tasche und der Freundin seines Auftraggebers an der Seite zieht er los. Das kann ja nur schiefgehen. Doch dann wird aus dem schüchternen Provinzjungen wird ein zu allem entschlossener Romeo. Der junge russische Autor Alexander Moltschanow erzählt eine Geschichte, in der sich fast alles zum Besten fügt - zumindest für Andrej und Oksana. Denn es gibt so Tage, an denen alles wie am Schnürchen läuft. Alexander Moltschanow, geboren 1974, ist Journalist, Drehbuchautor und Dramatiker. Moltschanow lebt in Moskau. Sein Theaterstück "Mörder" ist in Russland sehr erfolgreich, es wurde mit mehreren Preisen geehrt und läuft an zahlreichen Bühnen des Landes. Die deutschsprachige Erstaufführung (Übersetzung Manuela Lachmann) unter der Regie von Philipp Löhle war am 19. April 2013 am Staatstheater Mainz. Regie: Steffen Moratz Komponist: Michael Hinze; Maria Hinze Produktion: MDR 2014 Sprecher: Katrin Wichmann - Oksana Mirco Kreibich - Andrej Franziska Troegner - Mutter Michael Klammer - Seka (54 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Drei (3/3) Ella Nach dem Roman von Dror Mishani Übersetzung aus dem Hebräischen von Markus Lemke Bearbeitung und Regie: Irene Schuck Mit: Judith Rosmair, Matthias Brandt, Torben Kessler, Meike Droste, Judith Engel, Patrick Güldenberg, Wolfgang Pregler, Tina Engel, Katharina Matz, Uta Hallant, Maria Hartmann, Christoph Gawenda, Jack Triebel, Bernd Moss und Inka Löwendorf Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 34"12 (Ursendung)

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Hörspielexpertin Natalie Gorris wirft Blicke hinter die Kulissen, interviewt Hörspieler und stellt ihre Werke vor - Blicke über den Tellerrand inklusive.

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Wild Von Lucas Derycke Die Suche nach der letzten Wildnis in der Zivilisation Übersetzung aus dem Niederländischen: Angela Kuhk Musik: Frederik Neyrinck Anna: Merle Wasmuth Kollegin: Lou Strenger Ehemann: Moritz Führmann Hausmeister: Ralf Drexler Polizistin: Aischa-Lina Löbbert Förster: Filip Peeters Frau in gelber Jacke: Tanja Schleiff Politiker: Benjamin Höppner Mann im Anzug: Michaël Pas Frau im Bleistiftrock: Rabea Wyrwich Erzähler: Andreas Helgi Schmid Schülerin: Smila Rilinger Schüler: Julius Langner und Casper Duda Kind: Juri Schremmer Schulleiter: Ludger Burmann Frau: Nina Lentföhr Mutter: Justine Hauer Regie: der Autor Produktion: WDR 2020

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Die Venus von Milo» von Klaus Enser-Schlag Die Kraft idealer Schönheit.

Sonntag Dienstag